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Die 3 Phasen der Wechseljahre

Die 3 Phasen der Wechseljahre

Jede Frau kennt sie und keine bleibt verschont. Die Wechseljahre holen jede Frau im Laufe ihres Lebens ein. Manche bekommen davon weniger mit, bleiben beschwerdefrei, aktiv und leistungsfähig. Andere wiederum haben starke Symptome und leiden mitunter sehr unter den Wechseljahren. Der Körper verändert sich und dies bringt einige Folgen mit sich. Welche Phasen eine Frau währenddessen durchläuft, welche Symptome auftreten können und wie durch die Ernährung ein positiver Einfluss erzielt werden kann, liest du heute hier. Außerdem haben wir ein paar Superfood Empfehlungen für dich, die die Beschwerden in den Wechseljahren lindern können.

Diese Phasen durchleben Frauen in den Wechseljahren

Sie schleichen sich langsam und unbemerkt an und schlagen dann mehr oder weniger stark zu. Die Wechseljahre zeigen sich bereits bei einigen, frühen Anzeichen. Wann genau dies auftritt ist von Frau zu Frau unterschiedlich und kann nicht pauschal beantwortet werden. Genauso ist es auch mit der Länge der Wechseljahre - manche Frauen durchleben diese Phasen innerhalb weniger Monate, während andere wiederum sogar Jahre damit verbringen.

Prämenopause

Meist beginnt der Körper ab dem 40. Lebensjahr mit einem altersbedingten Umbau des Hormonhaushalts. In dieser Phase findet ein Abbau des Gelbkörperhormons Progesteron statt, sodass der Körper zeitweilig einen Überschuss von Östrogen hat. Dabei können unregelmäßige Blutungen auftreten, die schließlich ganz ausbleiben. Ab wann die Periode ausbleibt ist ebenfalls bei jeder Frau anders. Weitere frühe Anzeichen sind Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Schlafstörungen, verringertes Lustempfinden sowie Muskel- und Gelenkschmerzen. Auch Erschöpfung und Antriebslosigkeit können frühe Anzeichen der Wechseljahre sein.

Perimenopause

Die Wechseljahre sind ein Überbegriff für den Prozess, den der weibliche Körper durchlebt. In diesem Prozess gibt es mehrere Phasen, die das Ende der fruchtbaren Phase der Frau einläuten. Erste Vorbereitungen des weiblichen Körpers beginnen meist ab dem 40. Lebensjahr und werden im Fachjargon als Perimenopause bezeichnet. In dieser Phase entstehen typischerweise Wassereinlagerungen, die die Zahl auf der Waage ansteigen lassen. Lass dich davon aber nicht aus der Ruhe bringen - die Wassereinlagerungen verschwinden so schnell wie sie gekommen sind ;)

Im weiteren Verlauf dieser Phase reguliert der Körper das Verhältnis der beiden Hormone Progesteron und Östrogen, sodass hier wieder ein Gleichgewicht entsteht. Sobald der Körper die Funktion der Eierstöcke im Gesamten einstellt, werden diese beiden Hormone immer weniger. Wenn schließlich der Eisprung ausbleibt findet auch keine Periode mehr statt. Die letzte Regelblutung bezeichnet man dann als Menopause.
Während nun Östrogen und Progesteron im Körper immer weniger geworden sind, bleibt das männliche Hormon Testosteron weiterhin in gleichen Mengen bestehen. Damit verändert sich das Aussehen des Körpers: die weiblichen Rundungen an Hüfte und Po werden weniger, während die Fettpölsterchen nun in Richtung Bauch wandern - typisch Mann!

Postmenopause

Wenn die letzte Regelblutung 1 Jahr zurückliegt kann man davon ausgehen, dass die Eierstöcke ihre Arbeit voll und ganz eingestellt haben. Damit beginnt die Postmenopause und damit die letzte Phase der Wechseljahre. Hier wird der Hormonhaushalt endgültig reguliert, sodass ein neues, stabiles Gleichgewicht entsteht.

Alle Phasen der Wechseljahre sind von Frau zu Frau natürlich unterschiedlich lang und können nicht pauschal auf einen genauen Zeitraum festgelegt werden. Es kann auch passieren, dass die Eierstöcke ihre Arbeit nochmals aufnehmen, sodass wieder die beiden Hormone Progesteron und Östrogen produziert werden. Diese Schwankungen können Zwischenblutungen hervorrufen, sind aber völlig normal.

Symptome während der Wechseljahre

Neben Hitzewallungen können auch Schweißausbrüche ein Symptom für die Wechseljahre sein. Diese treten dann vermehrt Nachts auf, wodurch der Schlafrhythmus gestört werden kann. Diese Symptome sind vor allem am Anfang in der Prämenopause vorhanden, können sich aber auch bis zum Ende der Wechseljahre durchziehen.
Aufgrund des Östrogenmangels verändert sich auch die Schleimhaut der Frau. Hier tritt ein Gewebeschwund auf, der dafür sorgt, dass sich die Scheide trockener anfühlt und verletzlicher ist. Auch Mund und Augen leiden unter dieser Trockenheit der Schleimhäute. Sie kann sich vor allem beim Geschlechtsverkehr bemerkbar machen und stören. Ebenso wird somit die Scheidenflora anfälliger für Störungen des pH-Wertes. Damit können Bakterien und Infektionen leichter eindringen.
Auch Blasenschwäche wird begünstigt, weil die Verschlussmechanismen der Harnröhre und Blase beeinträchtigt sind. Da die Beckenbodenmuskulatur altersbedingt erschlafft, können Harnwegsinfektionen und Blasenentzündungen begünstigt werden.
All diese Symptome werden häufig auch begleitet von Müdigkeit und Schlafstörungen. Auch hier ist wieder das Hormon Östrogen dafür verantwortlich, dass sich durch den Abbau negativ auswirkt. Somit verkürzt sich die Tiefschlafphase, sodass die Frauen meistens aufgrund der Schweißausbrüche, die sie nachts haben, wachwerden und dann nichtmehr einschlafen können. Müdigkeit ist hier vorprogrammiert.

Die richtige Ernährung in den Wechseljahren

Während der Menopause finden einige Veränderungen im Körper statt, um die Symptome davon lindern zu können, kann gezielte veränderung der Ernährung helfen. Welche Lebensmittel die kleinen Helfer sind und welche Lebensmittel lieber vermieden werden sollen, findest Du hier.
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