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WELLNESS

Gesund Backen mit Superfoods

Backen mit Superfoods

Wenn man an Superfoods denkt, hat man meistens Smoothies, Bowls, einen knackigen Salat oder einen Fitness-Shake im Kopf. Das ist auch mehr als berechtigt bei den vielen Möglichkeiten, die Superfoods in Richtung typischem Fitness- und Wellness-Food bieten. Da hören die Optionen aber keinesfalls auf. Viele Superfoods lassen sich auch als Zutaten für dein nächstes Back-Projekt verwenden. Es lohnt sich auf jeden Fall, deine liebsten Backrezepte aufmerksam zu lesen und kurz zu überlegen, mit welchem Superfood man sie ergänzen oder optimieren kann. Von einem Eiweiß-Boost bei Brot und Kuchen bis hin zu einer ganz neuen Geschmacksrichtung deiner Lieblings-Cookies gibt es tausende Möglichkeiten, wie Superfoods Gebäck noch besser machen können. Wir verraten dir hier ein paar unserer bewährtesten Tipps und Tricks rund um das Thema Backen mit Superfoods und hoffen, dass wir dich damit bei deinem nächsten Backvorhaben etwas inspirieren können!

Lieblings-Backrezepte aufwerten mit Superfoods

Superfoods eröffnen dir eine ganz neue Back-Rezeptewelt und helfen dir dabei, viele gesunde Gerichte zu entdecken, die du vielleicht noch gar nicht kanntest. In unserer Rezepte-Datenbank findest du zum Beispiel schokoladige Kekse mit Hanf-Protein oder Grünkohl-Muffins, mit denen auch Kinder das Gemüse endlich ohne Einwände verputzen.
Aber auch deine altbewährten Lieblingsrezepte lassen sich mit Hilfe von Superfoods aufwerten, anpassen und in vielen Fällen um einiges gesünder gestalten. Es gibt ein paar sehr einfache Tricks, mit denen du das schaffen kannst und wir zeigen dir hier unsere Lieblingsmethoden, klassische und oft leider nicht allzu gesunde Backrezepte aufzuwerten.

Brot backen auf die gesündere Art

Brote sind für viele Diäten und gesunde Lifestyles ein Tabu oder werden weitestgehend gemieden. Grund dafür sind meistens die vielen einfachen Kohlenhydrate, die mit dem Getreidemehl einhergehen, das die Basis für das meiste Brot bildet. Aber auch in Sachen längerfristiger Sättigung und Stabilität des Blutzuckerspiegels ist es um gewöhnliches Mehl nicht besonders gut bestellt. Es kursieren aber auch viele geniale Eiweißbrot-Rezepte im Internet, die genau dieses Problem zu lösen versuchen. Wenn du deine Suchmaschine zu Rate ziehst, findest du bestimmt nach kurzer Zeit ein Rezept, das deinen Ansprüchen genügt, denn Rezepte für Eiweißbrote sind überraschend vielfältig und decken verschiedene Bedürfnisse und Ernährungsformen ab. Der Dreh- und Angelpunkt dieser Eiweißbrot-Rezepte ist oft ein geeignetes Eiweißpulver als Hauptzutat. Herkömmliche Proteinpulver auf tierischer Basis werden oft mit Süßstoffen und in verschiedenen Geschmacksrichtungen verkauft und eignen sich deshalb zu diesem Zweck nicht ganz so gut. Neutrale, ungesüßte Proteinpulver sind da schon eher geeignete Kandidaten. Wenn man sich nun auch noch für ein hochwertiges, naturbelassenes pflanzliches Eiweißpulver wie zum Beispiel Hanfprotein entscheidet, dann kann man schon bald sein Brot auf Superfood-Basis aus dem Ofen holen!

Aber auch wer sich vor Kohlenhydraten und traditionellem Brot nicht scheut hat Möglichkeiten, mit Hilfe von Superfoods sein Backrezept ein wenig kreativer und gesünder zu gestalten. Wusstest du, dass zum Beispiel Kurkuma nicht nur ein leckeres Gewürz, sondern auch ein entzündungshemmendes Superfood ist, das sich obendrein auch noch perfekt als natürliche und gesunde gelbe Farbe für Lebensmittel einsetzen lässt? Als grüne Farbe bieten sich besonders für Brote auch diverse Superfoods an. Mikroalgen wie Spirulina oder Grünkohlpulver zum Beispiel. Damit kannst du deinem nächsten Brot oder deinen nächsten Brötchen aus der eigenen Backstube einen cooleren Look und einen Nährstoff-Boost verpassen. Wir hatten in der Vergangenheit schon Erfolg damit, unseren Teig von Anfang an in drei gleiche Anteile aufzuteilen und jeweils ca. 2 EL BIO Kurkumapulver bzw. BIO Grünkohlpulver mit den trockenen Zutaten zu verrühren. Nach dem Ruhen des fertigen Teiges und vor dem Formen des Brotes oder der Brötchen kann man die Teig-Anteile dann grob miteinander vermischen oder verwirbeln und das Brot in ein nährstoffreiches kleines Kunstwerk verwandeln!

Superfoods in Kuchen und Süßem

Wir lieben ein leckeres Stück Kuchen oder ein gutes Weihnachtsplätzchen genauso sehr, wie jeder andere auch. Je mehr einem diese Leckereien am Herzen liegen, desto frustrierender ist aber auch die unausweichliche Erkenntnis, das die meisten süßen Backrezepte leider recht weit entfernt von einer gesunden Ernährung sind. Aus den Reihen der Superfoods kommen aber gleich mehrere Helden zur Hilfe, mit denen man herkömmliche Backrezepte verändern und ein wenig gesünder gestalten kann, ohne auf den gewohnten leckeren Geschmack und den Wohlfühlfaktor verzichten zu müssen.
Unser erster und größter Tipp lautet hierbei: Erythrit! Denn mit Erythrit lässt sich einer der allergrößten Übeltäter in traditionellen Backrezepten in fast jedem Fall ersetzen. Die Rede ist natürlich von Zucker! Erythrit ist ein vollkommen kalorienfreier Zuckerersatz, der aus pflanzlicher Stärke gewonnen wird. Farbe, Textur und neutraler, süßer Geschmack sind dabei ziemlich genau so, wie bei herkömmlichem Zucker auch. In jedem Teig und auch bei Dingen wie Zuckerguss oder Puderzucker kann man also Erythrit statt herkömmlichem Haushaltszucker verwenden, um in einem einem Backrezept viele Kalorien zu sparen. Wer eine andere, naturnahe und weniger industriell verarbeitete Zuckeralternative bevorzugt, der kann herkömmlichen weißen Zucker vor allem in Teig auch durch vitaminreichen und köstlichen Dattelzucker oder Kokosblütenzucker ersetzen. Wir finden, dass auf diese Weise viele Backrezepte eine ganz andersartige, angenehme Süße bekommen, die man einmal probiert haben muss!

Bei dem Süßungsmittel hören unsere Tipps für gesünderes Gebäck aber keineswegs auf. Wenn man sich vor Augen führt, dass auch Kakao ein wahres Superfood ist, sofern die Qualität stimmt und es sich um pures Kakaopulver ohne Zusätze wie Zucker handelt, wird einem erst bewusst, dass selbst eine Schokotorte ganz nebenbei das Potential zum Health-Food hat. Schönerweise lautet hier die Regel, je mehr reines Kakaopulver benutzt wird, und damit auch je schokoladiger das Endprodukt ist, desto mehr kann man von den wertvollen Inhaltsstoffen wie Eisen, Calcium und Magnesium profitieren. In Verbindung mit einer guten Zuckeralternative sieht der Blick auf den nächsten Schokokuchen dann doch direkt ganz anders aus!
Andere Superfoods, die als geschmacksgebende Zutat für süßes Gebäck besonders gut geeignet sind, sind Goji-Beeren und Matcha-Pulver. Kuchen und Torten mit Matcha sind unter anderem in der japanischen und koreanischen Küche wohlbekannt und eine tolle Abwechslung, wenn man das antioxidantienreiche Superfood nicht nur traditionell als Tee trinken möchte. Goji-Beeren sind unserer Erfahrung nach besonders anstelle von Rosinen in Cookies empfehlenswert. Der besondere Geschmack und die Textur der Goji-Beeren können traditionelle Cookie-Rezepte auf ein ganz neues Level heben. Vor allem Cookies mit Goji und weißer Schokolade sind ein Favorit innerhalb unseres Teams, denn nicht nur der Geschmack ist überzeugend, sondern auch die Tatsache, dass Goji-Beeren zu den Früchten mit einer sehr großen Vitamin- und Nährstoffdichte gehören!

Bei so vielen Anregungen und Tipps zieht es uns selbst auch fast schon magisch zu Rührschüssel und Schneebesen zurück! Wir hoffen auf jeden Fall, dass wir auch dir den einen oder anderen Impuls liefern konnten, mit Superfoods zu backen. Backrezepte erscheinen uns oft wie in Stein gemeißelt und die eigene Kreativität geht dabei meistens unter. Deshalb ist der Wunsch danach, Rezepte mit Hilfe von Superfoods etwas gesünder zu gestalten vielleicht genau der richtige Anreiz dazu, eigene Backrezepte oder zumindest eine neue Variante eines Rezeptes zu kreieren. Wir wünschen dir auf jeden Fall viel Spaß dabei!

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